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Tsunami

Das japanische Wort "Tsunami" bedeutet "große Welle in den Hafen". Der Ursprung geht auf japanische Fischer zurück, die auf das Meer hinausfuhren und höchstens kleine Wellen bemerkten. Als sie jedoch in Ihre Heimathäfen zurückkehrten, fanden sie durch Tsunamis zerstörte Orte vor.Befindet sich bei sehr starken Erdbeben das Zentrum des Erdstoßes unter dem Meer, werden riesige Flutwellen bis an weit entfernte Küsten ausgelöst. Wenn sich der Meeresboden hebt und senkt, werden kleine Wellen ausgelöst, die sich mit rund 800 Kilometer pro Stunde in alle Richtungen ausbreiten.

Auf dem offenen Meer sind sie weniger als 1 Meter hoch, aber erreichen sie eine Küste, können sie sich auf mehr als 20 Meter, manchmal auch bis zu 30 Meter Höhe oder im Extremfall noch wesentlich höher auftürmen. Denn Tsunamis entstehen nicht nur durch Erdbeben, auch durch Erdrutsche, Vulkanausbrüche oder Meteoriteneinschläge können sie ausgelöst werden. Nach mehreren Tsunamikatastrophen auf den japanischen Inseln und auf Hawaii wurde ein Frühwarnsystem für den Pazifik aufgebaut. Nach starken Erdbeben können somit die möglicherweise betroffenen Küsten rechtzeitig gewarnt werden. Bei einem großem Erdbeben vor einer Küste bleibt allerdings praktisch keine Vorwarnzeit.

Für den Atlantik und das Mittelmeer sowie den Indischen Ozean gibt es kein solches Frühwarnsystem, obwohl sich auch hier in der Vergangenheit größere Tsunamikatastrophen ereigneten. Nach dem Tsunami in Asien sollen nun aber weitere Warnsysteme aufgebaut werden. Zahlreiche Staaten und Organisationen wollen sich dafür einsetzen. Ein Warnsystem für den Atlantik ist derzeit noch nicht im Gespräch, obwohl auch die europäischen Küsten schon von verheerenden Tsunamis getroffen wurden. So kamen im Jahre 1755 Zehntausende Menschen in Lissabon nach einem Erdbeben und der anschließenden Flutwelle ums Leben.

Im Gegensatz zu den durch Wind ausgelösten Wellen, die nur oberflächlich auftreten, bewegt ein Tsunami die gesamte Wassermenge von der Meeresoberfläche bis zum Meeresgrund. Auf dem offenen Meer werden Tsunamis fast nicht bemerkt. Nähert sich aber die Welle einer Küste, dann macht sie sich zunächst durch ein zurückziehen des Meeres bemerkbar. Manchmal werden ganze Küstestriche kurzzeitig trockengelegt - auch für den Laien und Strandbesucher eines der wichtigsten Anzeichen für das Herannahen einer Killerwelle. Gleichzeitig wächst der kilometerbreite Wasserberg vor allem an flachen Küstenabschnitten deutlich in die Höhe und schiebt sich dann mit seiner ganzen Urgewalt auf das Land. Danach entsteht ein enormer Sog zurück zum Meer, der wiederum vieles mitreißen kann. Oft bestehen solche Tsunamis aus mehreren Wellen, die in größerem Abstand aufeinander folgen und so noch gefährlicher werden.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Freitag 28. Februar 2020 · Tipp: Talkteria  
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