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Der Horror Tsunami im pazifischen Ozean

Ausgerechnet am 2. Weihnachtsfeiertag, den 26.12.2004, begann, der Meeresboden im Indischen Ozean um 2.00 Uhr MEZ zu beben. Die Richterskala zeigte eine Stärke von 9,3. Die Kraft des Bebens war mit 20 Gigatonnen enorm gewaltig. Das Epizentrum lag im Meer vor der Küste im Nord-West-Sumatras. Die Katastrophe begann ganz leise und ohne Gnade. Der Tsunami (die Flutwelle) kam schnell und radikal. Was dann folgte, war ein einziger Alptraum. Durch die Riesenwellen kamen in den Regionen um den Andamanensee, dem Golf von Bengalen und in Südasien, über 160 Menschen ums Leben, 110.000 wurden verletzt und rund 1,6 Millionen Einwohner verloren ihre Häuser.

Durch Angst vor Seuchen wurden die Toten in Massengräber begraben, dadurch ist die genaue Zahl der Todesopfer nicht ermittelbar. Zahlreiche Nachbeben erschütterten zwei Tage lang die Regionen mit weiteren Seebeben. Der Tsunami hat viele ökologische Schäden angerichtet. Das Korallenriff wurde wegen des Drucks der Wassermengen um bis zu 10% beschädigt. Die Korallenriffen werden sich erst nach Jahren wieder erholen, doch stehen in dieser Zone ca. alle 200 Jahre große Beben an.

Gab es bereits ein Seebeben, folgt meist nach Jahrzehnte (ca. 30-40 Jahren) ein weiteres Beben, das wieder einen Tsunami auslöst. In den überfluteten Regionen ist ein großer Schaden mit dem Humus des Küstenbodens entstanden. Küstenstreifen bis zu 2500 Meter wurden weggerissen. Pflanzen wurden herausgerissen, sind zum Teil abgestorben und auch in der Landwirtschaft wurde die Ernte zerstört bzw. teilweise verringert. Dieses katastrophale Seebeben hätte verhindert werden können, wenn es bereits ein Frühwarnsystem, wie im Pazifischen Ozean gegeben hätte. Viele Menschenleben wären gerettet worden.


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Freitag 28. Februar 2020 · Tipp: Talkteria  
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